asphalt hat wirklich seine tücken: 2 bänder und eine kapsel sind lädiert, und alles nur wegen dieses blöden stocks (okay, AST). philipp hat unmögliches möglich gemacht und den ding gefunden (ich bin mir noch unschlüssig, was ich damit mache: verbrennen? zerkleinern? einen fuß draus schnitzen?):

der fuß schwillt langsam aber sicher ab, der blaue Erguss verblasst, sieht nicht wirklich schön aus, aber viel schlimmer ist, dass es sich ohne schiene nicht wirklich gut humpelt.

kurzum: laut arzt soll ich mindestens 6 wochen pausieren, davon die ersten zwei wochen den fuß komplett ruhig halten.

wer micht kennt: das fällt mir ganz und gar nicht leicht – und ich könnte eigentlich nur heulen!!!

fortsetzung folgt…

alpenschleicher laufen nicht auf asphalt.

alpenschleicher2punkt0 manchmal schon.

zumindest laufen alpenschleicher2punkt0 manchmal nachts in der stadt, um sich vom anstrengenden tag zu erholen, zu quatschen, frische luft zu schnappen und die schöne münchner gegend zu genießen.

gestern war so eine nacht: gefühlte bitterkalte minusgrade, warme winterlaufklamotten, ein lockeres langsames läufchen, um das laktakt aus den beinen zu schwemmen, sich zu unterhalten, ein paar vorweihnachtskalorien abzuspecken und einfach mal die gegend zu genießen. und es war traumhaft! niedriger GA1 bereich, tempo um einiges schneller als beim wien-marathon, tolle luft, kaum andere läufer unterwegs, die stadt weiß gepudert und hell erleuchtet durch die niedrig hängenden wolken. selbst am isarufer waren unsere beiden stirnlampen komplett überflüssig. es rannte sich einfach so gut wie schon lange nicht mehr: zoo, isarufer, immer wieder eine brücke weiter als geplant, bis zum museum und den altbekannten (da arbeits-)weg zurück.

bis zur berüchtigten geraden zwischen kiosk und zoozies. berüchtigt, weil es  mich da schon zweimal mit dem fahrrad hingeschmissen hat – einmal verursacht durch böses fieses nasses laub, eine kurve und mein zu schnelles fahrrad (folge: rippenprellung), ein andermal durch eine andere radfahrerin, die um dieselbe  kurve schoss und meine spur lieber mochte (folge: fingerprellung und absoluter schockzustand). gestern war die kurve unschuldig, schuldig war nur die gerade und dieser kleine ast auf dem weg.

zurück zum trailrunning: beim trailrunning ist man konzentriert, man springt, man hüpft, man läuft geschmeidig, konzentriert, agil. auf asphalt nicht, da ist man in trance. nachdem wir gestern das museum durchquert haben, war ich in trance… gerader asphalt, und eine strecke, die ich seit drei jahren jeden tag zweimal mit dem fahrrad bewältige. dazu: herrliche luft, tolles licht, coole musik im ohr, mein liebster neben mir, ein gemeinsamer lauf, zu später stunde, es war einfach traumhaft! der blick nach vorne, man genießt, man läuft, man wundert sich, dass das so gut geht und ist in gedanken schon wieder beim paris marathon: „klar, wenn wir so weitermachen… ein paar intervalle noch… ein paar kilo weniger… locker schaffen wir die 4Std. —- und VERDAMMT!“ (okay, ich habe nicht verdammt gesagt, sondern ziemlich laut „SCHEIßE“, was sich in so einem blog nicht schickt, aber in klammern geht’s vielleicht?)

tja, da lag wohl mitten auf dem 3meter breiten weg, wo sonst nichts lag außer ein paar kieseln und asphalt (nicht mal eis! oder schnee! wird ja täglich geräumt in münchen), einfach so mittendrin und genau dort wo ich meine fuß hinsetzen wollte ein fieser ast, in etwa so lang wie mein fuß, dick wie ein dünnes nudelholz, genauso rund, und schön hellbraun. und was mache ich? ich trete drauf, ist klar. und nachdem der ast/stock/was auch immer – eben das holz – so schön in laufrichtung lag, hatte ich in dem fall auch keine chance zu reagieren (vor allem nicht, wenn der kopf in trance ist und den lauf in vollen zügen genießt!). bin mit dem ganzen schuh draufgetreten und mit dem ganzen fuß umgeknickt, so wie es sich gehört, wenn man mal richtig umknicken will und seine augen vor einem fleck hellem holz auf schwarzem asphalt verschließt! also, ich spreche nicht vom umknicken beim tennis, oder beim trailrunning… klar, das tut kurz weh, schwillt an, spürt man danach auch noch… nein, diesmal war mir richtig übel. und mein erster gedanke? „VERDAMMT (oder eben das andere wort), was ist mit paris?!!!“ (eigentlich ein bisschen krank, oder? ich sollte mich um meinen fuß sorgen, und nicht um mein training).

ich wollte es natürlich wieder nicht wahrhaben. philipp hat absolut richtig reagiert: lass uns gehen, wir nehmen ein taxi da vorne. aber lotte will natürlich ihren fuß besiegen, dreht den ipod auf und läuft weiter, erst hinkend, dann nicht mehr hinkend aber schnell. musik macht’s. ich wollte mich überzeugen, dass es nicht schlimm ist, und wenn doch, dass ich meinen fuß besiegen kann. es ging, ich war schnell! und vor dem einschlafen musste philipp mir noch versprechen, dass ich donnerstag wieder laufen kann.

mal ehrlich: total bescheuert.

es sind jetzt knapp 24 std. vergangen, nachts bin ich teilweise vor schmerzen aufgewacht, weil der fuß nicht so lag wie er wollte, morgens konnte ich mit dem rad in die arbeit fahren, aber nur slow motion, und das sitzen im bürostuhl  mit hängendem fuß… naja… als ich irgendwann aufstand wollte ich krücken haben. kurzum: ich habe ein ei am fuß, und zwar so ein gewaltiges wie schon lange nicht mehr. die hoffnung auf laufen in den nächsten 4-6 wochen habe ich aufgegeben, der marathon ist in gedanken weit weg (im moment habe ich eher das bild: eiffelturm paris, flasche wein, stück käse, seine, boule, und den marathonis winken). nachmittags kamen kurze hoffnungsschimmer auf: ich könnte doch radfahren, jeden tag spinning, super training! habe mich gleich mal im fitnessstudio neben der arbeit angemeldet, schadet nicht, mache ich, ab montag radfahren nach feierabend, stundenlang, grundlagenausdauer…  naja, auf dem heimweg fand ich auch radfahren nicht prickelnd, berge ganz und gar nicht, und ich fürchte, dass selbst das spinning noch warten muss.

die größte sorge ist jetzt skifahren und skating – bitte bitte lieber fuß, sei bis dahin wieder fit! und bitte bitte lieber arzt, verschreib mir morgen so eine schicke aircast schiene, damit ich wenigstens IRGENDWAS machen kann! und bitte bitte liebe barb, bring an weihnachten dein tape-set mit, ich brauche unterSTÜTZUNG!

und leute, merkt euch eins: vorsicht vor flachen, geradem untergrund – keep on TRAILrunning!!!

ganz kleines ps: ich bin natürlich offen für trainingstipps jeglicher art, die sich ohne fuß durchführen lassen, ist auch klar, oder? ;-)

Diesmal wollte ich es richtig angehen: Paris verlangt ein ärztliches Attest, also gehe ich RECHTZEITIG in die Uniklinik und lasse mich durchchecken. Alles gut, das Attest habe ich  :-)

ABER ich hätte es nicht super richtig machen müssen, dann wäre ich jetzt nicht so gekränkt. Wenn ich schon mal da bin, dachte ich, könnte ich ja auch meinen Laktattest machen. Mal so richtig „professionell“ mit vielen Ärzten und so weiter. Tja, leider ging beim Blutabnehmen was schief, der Arm sollte nicht mehr belastet werden, also wurde mir mal wieder das Fahrrad für den Test nahegelegt. Da könne man auch das EKG genauer ablesen und die Werte würden dann aufs Laufen übertragen werden.

Ich wurde stutzig, befand mich aber ja in Profi-Händen (da werden schließlich auch Olympiasieger durchgeschleust!), wird schon alles passen. Hm… jetzt weiß ich immerhin, dass ich fitter bin als 84% der weiblichen Bevölkerung in meiner Altersklasse, und: dass ich so und so schnell bei Bergfahrten wäre (der Zettel mit den Details wird mir noch zugeschickt) und mein Marathon-Tempo… hm… das zeigt es ja gar nicht an, komisch, na sowas… Ich solle doch einfach 10 Pulsschläge draufrechnen, dann hätte ich die Bereiche fürs Laufen. Gefühlt passen die Bereiche aber nicht wirklich (ab 155 soll schon nix mehr gehen) – oder vielleicht doch?

Jetzt habe ich schon Geld für den Mist ausgegeben (bzw. mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen), jetzt will ich auch wissen, wie weit sich die Ergebnisse tatsächlich übertragen lassen. Ein neuer Laktattermin muss her – diesmal auf dem Laufband, diesmal wieder bei meiner Vertrauensperson, Axel im Laufladen Sonthofen.

Axel, wir brauchen einen Termin…

So singen Rammstein auf ihrem neuen Album und wecken die wildesten Assoziationen, wenn man sich vor kurzem zum Frühjahrsmarathon in der Stadt der Liebe angemeldet hat. Die übrigen Songs lassen weniger gut Bezüge zu unserem Projekt 2010 herstellen. Trotzdem eignen sie sich hervorragend, um den Schweinhund aus den Beinen zu treiben. Denn Frühling in Paris heißt zunächst erstmal Winter in Radeberg und München. Heute habe ich auf 18 km versucht, mir nicht meine Nase abzufrieren. Der Blick aufs Thermometer nach vollendeter Runde ergab 7°C – da ist noch viel Platz nach unten. Immerhin hatte ich noch nicht alle verfügbaren Schichten übereinander angezogen und die Icebugs sind auch noch eingemottet.  Ich bin zum Glück erst in Vorbereitungsphase 2 meines Makrozyklus nach Marquardt und muss noch nicht vier mal die Woche raus.

Ach ja: Am Ende des Rammstein-Songs heißt es  „Ich hab es nie bereut“.

vergessen wir marathons, ultras, bergläufe – wenn ich in 60 jahren noch so laufen und springen kann,

dann habe ich es wirklich geschafft! RESPEKT!

wieso habe ich mir in den kopf gesetzt, für den zweiten marathon einen trainingsplan selbst erstellen zu wollen?

der trainer hat das doch super gemacht, und es war so einfach! war ich krank, kam ein neuer plan… hatte ich eine geschäftsreise, kam auch ein neuer plan…  und hätte ich die 42,195 km nicht geschafft, hätte ich alles auf den trainer schieben können :-)

aber gut, ich bin jetzt fortgeschritten, ich muss und will das selbst hinkriegen. drei abende hat mich das gekostet: umringt von marquardt, laufbibel, beck, runnersworld, ausführlichen antworten von dansic und notizen vom letzten jahr. das ergebnis: das training wird hart, aber ich möchte ja auch einen marathon laufen und mich zeitlich verbessern.

ab nächster woche geht es los mit der vorbereitung, mit intervallen, steigerungen und abc.  ab dezember kommt dann beck dran und mit ihm viele viele 10er. ich freue mich!

und ich bin mal gespannt, wer sich noch für paris anmeldet… !

oktober 2008

vor exakt einem jahr haben wir uns in den kopf gesetzt endlich mal einen „echten“ marathon zu bestreiten. ein sich lohnendes ziel war schnell gefunden: WIEN

unzählige stunden der vorbereitung und der planung, studieren unterschiedlicher trainingskonzepte und – methoden, strategien und überredungskünste waren das resultat des folgenreichen beschlusses.

nicht zuletzt die nicht mehr enden wollenden trainingseinheiten -aufgrund von jahres- und arbeitszeit vorwiegend nachts-  hatten uns damals sehr in beschlag genommen. alles drehte sich nur noch um diesen einen renntag: gespräche, blogeinträge, lesematerial, freizeitgestaltung.

dann war er endlich da: unser erster marathon!

ja, wir haben überlebt, haben ihn gemeistert, unseren inneren schweinehund besiegt und sind in den offiziellen adelsstand der „marathoni“ aufgestiegen!

und was machen die? marathon-laufen natürlich! es kommt was kommen muss… ein neues ziel muss her. was kann nach wien noch kommen? grösser? schöner? spektakulärer? letztlich sind es doch auch immer nur 42,195km – egal in welcher stadt, egal in welchem land. nein, so einfach wollen wir es uns nicht machen. schliesslich braucht man ja einen (noch so kleinen) aufhänger sich auf so etwas einzulassen. manche starten sogar auch bei einem marathon, nur weil sie dort etwas geschenkt bekommen.

nein, so einfach kann man das nicht entscheiden. es muss grösser sein, oder zumindest schöner… oder man redet sich einfach einen anderen grund ein.

wie wäre es wieder mit einer hauptstadt? so könnte man eine ganze serie laufen? das würde zumindest noch ein paar möglichkeiten für die nächsten jahre offen lassen.

gesagt – getan. wieder eine hauptstadt. wieder eine schöne stadt. wieder ein besonderer lauf. und wieder einer im frühjahr um die dunkle kalte jahreszeit nicht mit plätzchen, lebkuchen, glühwein, braten & klöse und langen fernsehabenden sinnlos vollzustopfen.

das ziel war schnell gefunden. die anmeldung schnell vollzogen. die trainingspläne sind schon in der vorbereitung. in zwei wochen startet alles wieder von vorne.

Eiffelturm

PARIS war ja schon immer eine sünde wert…

leider hab ich bei lang andauernden läufen einen äusserst empfindlichen magen.

sofortige übelkeit (bei bananen) oder auch  zunehmendes sodbrennen (ab dem zweiten  oder dritten gel) sind bei marathons oder mehrtägigen unternehmungen nicht angenehm. umso freudiger bin ich jetzt nach meiner neuen entdeckung:

peronin

ursprünglich für die nasa entwickelt, bietet das pulver eine schnell verfügbare energie bei „möglichst geringer darmtätigkeit“. was will man mehr ? zumal das versprechen stimmt.

musste mich zwar für den einsteinmarathon mit einem trinkgurt und den kleinen fläschchen anfreunden – aber das ergebnis ist sensationell. das pulver lösst sich gut in wasser auf, ist wohlschmeckend und gut trinkbar (im vergleich zu gels) und wirklich äusserst verträglich. in einer tüte befindet sich ca. die kalorienmenge von 4 gels!

fazit: super!

link zu peronin: www.peronin.net

so … jetzt ist eine woche vergangen seit unserer – quasi – marathonpremiere. immerhin das erste mal 42,195km ohne etappe davor und danach und ohne höhemneter oder zusätzliche meter / kilometer.

1. der ulmer marathon selbst : schön. die strecke sehr abwechslungsreich. zu beginn eine breite strasse an der donau entlang. hier passt das starterfeld ganz gut drauf, vorne wie immer eng, aber im hinteren bereich platz genug zum laufen. nach 5km dann über die donau nach bayern, weiter geht’s auf radwegen durch wiesen und felder.  die vororte von ulm sind alle schon auf den beinen,  die anfeuerungen kräftig und immer wieder gibt’s musik. im rahmen des laufes gibt’s einen musikwettbewerb: 42 bands auf 42 km, die bewertet werden können. der sieger bekommt einen radioauftritt oder ähnliches. bei km 11 erreichen wir wieder die donau und damit neu-ulm. in der stadt ist richtig was los. die strecke läuft über das gelände der letztjährigen landesgartenschau. in kurven und brücken, so dass sich die läufer teils an drei stellen wieder begegnen. ein kurzer ausflug nach ba-wü und mit km 17 am ulmer rathaus vorbei und dann bis knapp kilometer 20 auf bayrischer seite. dann über die donau, die halbmarathonis biegen richtung ziel ab und wir laufen donauabwärts. eine wendepunktstrecke auf etwa 5km – das ginge im park der friedrichsau sicherlich auch etwas anders. bei km22 wird aus dem leichten nieselregen ein wolkenbruch. bevor ich mir überlegen kann, ob das angenehm ist oder nicht, bin ich schon patschnass. auf den wegen bilden sich wassergräben. aber laufen hält ja warm ! zurück von der wendepunktstrecke geht’s steil bergauf richtung ulmer rathaus (jetzt km 24) und weiter dann auf der stadtmauer wieder donauaufwärts. ab km 27 wird’s ruhig. mir ganz recht, so kann ich alleine vor mich hinkämpfen und muss mir kein „geht noch, siehst noch gut aus“ oder ähnliches anhören. kann ich nicht brauchen, bekomme nämlich mein erstes tief. an donau und donaukanal entlang nach wiblingen, dort bei km 33 über den klosterhof und durch’s hintertor in die natur. jetzt folgt der schotterabschnitt der iller entlang.  bei km 36 (illerbrücke) dann der punkt, an dem das laufen keinen spass mehr macht. und die beine das krampfen beginnen. bei km 39 erreichen wir wieder die donau und bei km 40 wieder die stadt. noch durch’s kino und dann gemeinsam mit dem hauptfeld des 10km-laufes zum ziel. hier gibt’s zwei korridore auf der hirschstrasse, so dass wir uns nicht ins gehege kommen. die 10er ziehen etwas, schliesslich will man nicht neben denen die letzten meter kriechen …

2. langsamer geruhsamer beginn bis km13. im schnitt 6:10 min/km. bis km24 gibt’s dann auch ein paar km 5:55 – 6:05. ab km 27 geht’s „bergab“. 6:30 und sogar zweimal über 7min. krämpfe innerer oberschenkel (m.vastus medialis) ab km 37, kleine gehpausen helfen aber schon. übrigens – gehpausen … gehen tut auch nicht weniger weh als laufen ! bei km 40 leer absolut „leeeer“. km 40,8 versorgungsstation: je 2 becher cola und bier. und dann ab zum ziel.

3. zu andreas artikel : peronin ist super, die salztabletten (3 stck) waren gut. es hätte aber auch salz gegeben. zwei „energie-marshallows“ zu wenig. irgendwas festes muss noch her.

4. war das erste mal selbst getapet. rechtes knie. hat ein wenig gezwickt im vorfeld. dank tape gar nichts – und das rechte bein hat auch deutlich später zum krampfen begonnen als das linke ! tapes sind gut !

5. und danach …. lockere 40 min am dienstag, gestern 1:17h hügelig. muskelkater ? nein. also hätte ich wohl schneller laufen können ? wohl nicht, aber der nächste marathon kommt bestimmt.

nach allen kniemiseren der letzten wochen, die sich irgendwie nicht recht erklären ließen (entzündung ja, aber woher? war es vielleicht doch der zahn? oder eine einfache überlastung? warum auf einmal?), mich aber blöderweise vom laufen fernhielten, bin ich zurück -jawoll! :-)

es wird kein mensch glauben, aber ich habe mich mit tennis therapiert. es hat zwar weh getan, war aber besser als gar nichts zu tun. dazu ein bisschen kieser und ein kurzer versuch, ins mountainbiken einzusteigen, ein paar wanderungen, erste läufe von 2 km und dann nach und nach mehr. nicht zu laufen war für mich wirklich hart… ich war nicht ausgelastet, konnte nicht richtig vom tag abschalten, habe schlecht geschlafen, war wehleidig und habe natürlich kräftig zugenommen! aber das ist alles passé:

heute war der erste tag seit mai an dem ich OHNE knieprobleme gelaufen bin! (okay, fast, das rechte ist jetzt ein bisschen überanstrengt *räusper*).  auf jeden fall bin ich high und träume schon von den nächsten marathons (barcelona? paris? münchen? gar Gondo?). nachdem ich heute abend  im münchner westpark meinen versteckten lieblingstrail gelaufen bin, dabei diverse äste und büsche beiseite schieben musste, war ich auch gleich heiß auf GORE. klar, ich brauch ja ziele!

aber: zukünftig spiele ich weiter tennis -vielleicht auch mal wieder mannschaft, wenn es eine coole 30er mannschaft gibt? – mache dazu kieser, schwimme und suche mir einen yoga kurs. laufen maximal 3x pro woche. mal sehen, was das bringt… und mal sehen, ob ich mich daran halte…. ;-)

auf jeden fall fühle ich mich gerade fast fitter als vor dem wien marathon und ich bin wahnsinnig stolz auf mein trainingspensum der letzten wochen (wanderungen nicht eingeschlossen).

beurer-lotte

die frage ist nur: REICHT DAS FÜR KORSIKA? schaffe ich den GR20 mit so viel gepäck und mit der eher unspezifischen vorbereitung? es wird eine erfahrung…

und gleichzeitig kann ich das ganze als schönes grundlagenausdauertraining für die vielen marathons zählen, die ich mir vorgenommen habe *grins*

ABER ERSTMAL SIND AND.BAR DRAN – TOI TOI TOI AM SONNTAG, WIR DENKEN AN EUCH!!!!

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