So singen Rammstein auf ihrem neuen Album und wecken die wildesten Assoziationen, wenn man sich vor kurzem zum Frühjahrsmarathon in der Stadt der Liebe angemeldet hat. Die übrigen Songs lassen weniger gut Bezüge zu unserem Projekt 2010 herstellen. Trotzdem eignen sie sich hervorragend, um den Schweinhund aus den Beinen zu treiben. Denn Frühling in Paris heißt zunächst erstmal Winter in Radeberg und München. Heute habe ich auf 18 km versucht, mir nicht meine Nase abzufrieren. Der Blick aufs Thermometer nach vollendeter Runde ergab 7°C – da ist noch viel Platz nach unten. Immerhin hatte ich noch nicht alle verfügbaren Schichten übereinander angezogen und die Icebugs sind auch noch eingemottet.  Ich bin zum Glück erst in Vorbereitungsphase 2 meines Makrozyklus nach Marquardt und muss noch nicht vier mal die Woche raus.

Ach ja: Am Ende des Rammstein-Songs heißt es  „Ich hab es nie bereut“.

vergessen wir marathons, ultras, bergläufe – wenn ich in 60 jahren noch so laufen und springen kann,

dann habe ich es wirklich geschafft! RESPEKT!

wieso habe ich mir in den kopf gesetzt, für den zweiten marathon einen trainingsplan selbst erstellen zu wollen?

der trainer hat das doch super gemacht, und es war so einfach! war ich krank, kam ein neuer plan… hatte ich eine geschäftsreise, kam auch ein neuer plan…  und hätte ich die 42,195 km nicht geschafft, hätte ich alles auf den trainer schieben können :-)

aber gut, ich bin jetzt fortgeschritten, ich muss und will das selbst hinkriegen. drei abende hat mich das gekostet: umringt von marquardt, laufbibel, beck, runnersworld, ausführlichen antworten von dansic und notizen vom letzten jahr. das ergebnis: das training wird hart, aber ich möchte ja auch einen marathon laufen und mich zeitlich verbessern.

ab nächster woche geht es los mit der vorbereitung, mit intervallen, steigerungen und abc.  ab dezember kommt dann beck dran und mit ihm viele viele 10er. ich freue mich!

und ich bin mal gespannt, wer sich noch für paris anmeldet… !

oktober 2008

vor exakt einem jahr haben wir uns in den kopf gesetzt endlich mal einen „echten“ marathon zu bestreiten. ein sich lohnendes ziel war schnell gefunden: WIEN

unzählige stunden der vorbereitung und der planung, studieren unterschiedlicher trainingskonzepte und – methoden, strategien und überredungskünste waren das resultat des folgenreichen beschlusses.

nicht zuletzt die nicht mehr enden wollenden trainingseinheiten -aufgrund von jahres- und arbeitszeit vorwiegend nachts-  hatten uns damals sehr in beschlag genommen. alles drehte sich nur noch um diesen einen renntag: gespräche, blogeinträge, lesematerial, freizeitgestaltung.

dann war er endlich da: unser erster marathon!

ja, wir haben überlebt, haben ihn gemeistert, unseren inneren schweinehund besiegt und sind in den offiziellen adelsstand der „marathoni“ aufgestiegen!

und was machen die? marathon-laufen natürlich! es kommt was kommen muss… ein neues ziel muss her. was kann nach wien noch kommen? grösser? schöner? spektakulärer? letztlich sind es doch auch immer nur 42,195km – egal in welcher stadt, egal in welchem land. nein, so einfach wollen wir es uns nicht machen. schliesslich braucht man ja einen (noch so kleinen) aufhänger sich auf so etwas einzulassen. manche starten sogar auch bei einem marathon, nur weil sie dort etwas geschenkt bekommen.

nein, so einfach kann man das nicht entscheiden. es muss grösser sein, oder zumindest schöner… oder man redet sich einfach einen anderen grund ein.

wie wäre es wieder mit einer hauptstadt? so könnte man eine ganze serie laufen? das würde zumindest noch ein paar möglichkeiten für die nächsten jahre offen lassen.

gesagt – getan. wieder eine hauptstadt. wieder eine schöne stadt. wieder ein besonderer lauf. und wieder einer im frühjahr um die dunkle kalte jahreszeit nicht mit plätzchen, lebkuchen, glühwein, braten & klöse und langen fernsehabenden sinnlos vollzustopfen.

das ziel war schnell gefunden. die anmeldung schnell vollzogen. die trainingspläne sind schon in der vorbereitung. in zwei wochen startet alles wieder von vorne.

Eiffelturm

PARIS war ja schon immer eine sünde wert…

leider hab ich bei lang andauernden läufen einen äusserst empfindlichen magen.

sofortige übelkeit (bei bananen) oder auch  zunehmendes sodbrennen (ab dem zweiten  oder dritten gel) sind bei marathons oder mehrtägigen unternehmungen nicht angenehm. umso freudiger bin ich jetzt nach meiner neuen entdeckung:

peronin

ursprünglich für die nasa entwickelt, bietet das pulver eine schnell verfügbare energie bei „möglichst geringer darmtätigkeit“. was will man mehr ? zumal das versprechen stimmt.

musste mich zwar für den einsteinmarathon mit einem trinkgurt und den kleinen fläschchen anfreunden – aber das ergebnis ist sensationell. das pulver lösst sich gut in wasser auf, ist wohlschmeckend und gut trinkbar (im vergleich zu gels) und wirklich äusserst verträglich. in einer tüte befindet sich ca. die kalorienmenge von 4 gels!

fazit: super!

link zu peronin: www.peronin.net

so … jetzt ist eine woche vergangen seit unserer – quasi – marathonpremiere. immerhin das erste mal 42,195km ohne etappe davor und danach und ohne höhemneter oder zusätzliche meter / kilometer.

1. der ulmer marathon selbst : schön. die strecke sehr abwechslungsreich. zu beginn eine breite strasse an der donau entlang. hier passt das starterfeld ganz gut drauf, vorne wie immer eng, aber im hinteren bereich platz genug zum laufen. nach 5km dann über die donau nach bayern, weiter geht’s auf radwegen durch wiesen und felder.  die vororte von ulm sind alle schon auf den beinen,  die anfeuerungen kräftig und immer wieder gibt’s musik. im rahmen des laufes gibt’s einen musikwettbewerb: 42 bands auf 42 km, die bewertet werden können. der sieger bekommt einen radioauftritt oder ähnliches. bei km 11 erreichen wir wieder die donau und damit neu-ulm. in der stadt ist richtig was los. die strecke läuft über das gelände der letztjährigen landesgartenschau. in kurven und brücken, so dass sich die läufer teils an drei stellen wieder begegnen. ein kurzer ausflug nach ba-wü und mit km 17 am ulmer rathaus vorbei und dann bis knapp kilometer 20 auf bayrischer seite. dann über die donau, die halbmarathonis biegen richtung ziel ab und wir laufen donauabwärts. eine wendepunktstrecke auf etwa 5km – das ginge im park der friedrichsau sicherlich auch etwas anders. bei km22 wird aus dem leichten nieselregen ein wolkenbruch. bevor ich mir überlegen kann, ob das angenehm ist oder nicht, bin ich schon patschnass. auf den wegen bilden sich wassergräben. aber laufen hält ja warm ! zurück von der wendepunktstrecke geht’s steil bergauf richtung ulmer rathaus (jetzt km 24) und weiter dann auf der stadtmauer wieder donauaufwärts. ab km 27 wird’s ruhig. mir ganz recht, so kann ich alleine vor mich hinkämpfen und muss mir kein „geht noch, siehst noch gut aus“ oder ähnliches anhören. kann ich nicht brauchen, bekomme nämlich mein erstes tief. an donau und donaukanal entlang nach wiblingen, dort bei km 33 über den klosterhof und durch’s hintertor in die natur. jetzt folgt der schotterabschnitt der iller entlang.  bei km 36 (illerbrücke) dann der punkt, an dem das laufen keinen spass mehr macht. und die beine das krampfen beginnen. bei km 39 erreichen wir wieder die donau und bei km 40 wieder die stadt. noch durch’s kino und dann gemeinsam mit dem hauptfeld des 10km-laufes zum ziel. hier gibt’s zwei korridore auf der hirschstrasse, so dass wir uns nicht ins gehege kommen. die 10er ziehen etwas, schliesslich will man nicht neben denen die letzten meter kriechen …

2. langsamer geruhsamer beginn bis km13. im schnitt 6:10 min/km. bis km24 gibt’s dann auch ein paar km 5:55 – 6:05. ab km 27 geht’s „bergab“. 6:30 und sogar zweimal über 7min. krämpfe innerer oberschenkel (m.vastus medialis) ab km 37, kleine gehpausen helfen aber schon. übrigens – gehpausen … gehen tut auch nicht weniger weh als laufen ! bei km 40 leer absolut „leeeer“. km 40,8 versorgungsstation: je 2 becher cola und bier. und dann ab zum ziel.

3. zu andreas artikel : peronin ist super, die salztabletten (3 stck) waren gut. es hätte aber auch salz gegeben. zwei „energie-marshallows“ zu wenig. irgendwas festes muss noch her.

4. war das erste mal selbst getapet. rechtes knie. hat ein wenig gezwickt im vorfeld. dank tape gar nichts – und das rechte bein hat auch deutlich später zum krampfen begonnen als das linke ! tapes sind gut !

5. und danach …. lockere 40 min am dienstag, gestern 1:17h hügelig. muskelkater ? nein. also hätte ich wohl schneller laufen können ? wohl nicht, aber der nächste marathon kommt bestimmt.

nach allen kniemiseren der letzten wochen, die sich irgendwie nicht recht erklären ließen (entzündung ja, aber woher? war es vielleicht doch der zahn? oder eine einfache überlastung? warum auf einmal?), mich aber blöderweise vom laufen fernhielten, bin ich zurück -jawoll! :-)

es wird kein mensch glauben, aber ich habe mich mit tennis therapiert. es hat zwar weh getan, war aber besser als gar nichts zu tun. dazu ein bisschen kieser und ein kurzer versuch, ins mountainbiken einzusteigen, ein paar wanderungen, erste läufe von 2 km und dann nach und nach mehr. nicht zu laufen war für mich wirklich hart… ich war nicht ausgelastet, konnte nicht richtig vom tag abschalten, habe schlecht geschlafen, war wehleidig und habe natürlich kräftig zugenommen! aber das ist alles passé:

heute war der erste tag seit mai an dem ich OHNE knieprobleme gelaufen bin! (okay, fast, das rechte ist jetzt ein bisschen überanstrengt *räusper*).  auf jeden fall bin ich high und träume schon von den nächsten marathons (barcelona? paris? münchen? gar Gondo?). nachdem ich heute abend  im münchner westpark meinen versteckten lieblingstrail gelaufen bin, dabei diverse äste und büsche beiseite schieben musste, war ich auch gleich heiß auf GORE. klar, ich brauch ja ziele!

aber: zukünftig spiele ich weiter tennis -vielleicht auch mal wieder mannschaft, wenn es eine coole 30er mannschaft gibt? – mache dazu kieser, schwimme und suche mir einen yoga kurs. laufen maximal 3x pro woche. mal sehen, was das bringt… und mal sehen, ob ich mich daran halte…. ;-)

auf jeden fall fühle ich mich gerade fast fitter als vor dem wien marathon und ich bin wahnsinnig stolz auf mein trainingspensum der letzten wochen (wanderungen nicht eingeschlossen).

beurer-lotte

die frage ist nur: REICHT DAS FÜR KORSIKA? schaffe ich den GR20 mit so viel gepäck und mit der eher unspezifischen vorbereitung? es wird eine erfahrung…

und gleichzeitig kann ich das ganze als schönes grundlagenausdauertraining für die vielen marathons zählen, die ich mir vorgenommen habe *grins*

ABER ERSTMAL SIND AND.BAR DRAN – TOI TOI TOI AM SONNTAG, WIR DENKEN AN EUCH!!!!

bin seit dem wochenende besitzer eines lunge laufschuhs.

http://www.lunge.com/

unverkennbar die frühen 80er jahre. (erinnert sich noch jemand an die schuhe mit den verschieden farbigen gummipropfen, die man in die sohle stecken konnte?)

weisses mesh mit hellgrünem wildlederbesatz. optisch eher wie ein klotz. seltsam blöder name (c-dur) und hoher preis..

stärken ?

kein schnickschnack! weder optisch noch technisch. sohle vom reifenhersteller continental! mäßige dämpfung durch eva schaum. alles wohl sehr haltbare bauteile.

und?:

der schuh sitzt richtig gut am fuß. ist überraschend leicht, überhaupt nicht plump und läuft sich sehr angenehm. den fast 2 stunden testlauf am wochenende habe ich mit freude erledigt. die unprofilierte sohle hat erstaunlich viel halt. auch auf nassem stein oder sogar auf durchnässter bergwiese (barbaras pilzgründe). was er jedoch nicht mag ist seitneigung und grobe stein/wurzelpassagen. da ist die sohle zu steif und durch die fehlende torsionsfähigkeit kippt man da recht ruppig durch die gegend.

nichtsdestotrotz macht das gerät viel spaß und hat das zeug zum allertage laufschuh.. mal sehen was der langzeittest sagt. ..

grüner retro held

grüner retro held

dazu noch ein hinweis von matthias marquardt:

„… interessant ist, dass sich die anzahl der laufverletzungen durch die sportschuhentwicklungen der letzten 30 jahre nicht verringert hat“

–> retro rules!

Nach Coburg ist sehr viel Ruhe in mein Training eingekehrt. Das ist sicherlich gut für den Makrozyklus, der hin und wieder Entspannungsphasen enthalten sollte. Das ist jedoch schlecht, wenn man sich zur Wendelsteinrundfahrt angemeldet hat und bisher noch keinen einzigen Radkilometer im Jahr hatte. Also schnell mal 70 km die Isar hoch und runter und danach drei Tage Wunden lecken. Ein wenig Laufen und ab in den Urlaub:

Kiloweise Schweinefleisch, literweise Bier, an der Küste Fisch und Weißwein. Training: Fehlanzeige. An der kroatischen Adriaküste zwischen Dubrovnik und Split hat mich somit eines Morgens das schlechte Gewissen gepackt und ich bin 7 Uhr raus, zum Strand gelaufen und dann weiter entlang der Küste auf einem fantastischen Trail gelandet. Der war leider nur 4 km lang – bis zur nächsten Strandpromenade mit viel Beton etc. Ein Blick auf eine Umgebungskarte enthüllte allerdings, dass sich in den umliegenden Bergen noch jede Menge solcher Trails verstecken. Als Belohnung kann man dann in die noch kaum besuchte Adria springen – gegen halb 9 ist bei den kroatischen Klimaverhältnissen die Abkühlung nach dem Laufen bereits sehr willkommen.

Weiteres Training nach der Rückkehr beschränkte sich auf 50 km Radfahren und 11 km Laufen. Ach egal: so eine Rundfahrt ist ja kein Wettkampf. Doch dann die Hiobsbotschaft: Inmitten der Hitzewelle ist genau ein Tag mit Regen und 15 Grad angekündigt – der Samstag. Mein Bruder schwankte noch kurz, ob er für so eine Quälerei aus Sachsen anreisen sollte. Gemeinsam haben wir uns dann dafür entschieden mitzufahren.

Die Anreise nach Au/ Bad Feilnbach (bei Bad Aibling) erfolgte dann bereits bei Dauerregen. Umziehen auf der Parkplatzwiese bei Dauerregen. Abholen der Startnummern bei Dauerregen. Anheften der Startnummern an Rad und Trikot – bei Dauerregen. Eine große Zahl der Radler stand dicht gedrängt und jedem erdenklichen Vordach. Auf was warten die? Dass sich der Wetterbericht doch geirrt hat? Wir brachen 7:45 auf zu Absolvierung der 115 km Strecke mit 1600 Höhenmetern bei, genau, Dauerregen.

Der Regen ließ tatsächlich ein wenig nach mit der Zeit. Die nasse Straße sprühte aber genug Wasser, so dass es egal war, ob das Wasser von oben oder von unten kommt. Meine wasserdichten Socken waren nach 5 Minuten von oben vollgelaufen. Im weiteren Verlauf des Rennens sollte das zu vollkommen taub-gefrorenen Zehen führen – ein Gefühl wie beim Skifahren. Passte auch gut zu den steifen und gefühllosen Fingern. Bei der ersten Abfahrt über 500 Höhenmeter hatte ich das Gefühl, man richtet einen Hochdruckwasserstrahl auf meine Brust. Müßig zu erwähnen, dass ich falsch angezogen war – dünnes Softshell statt regendichter Radjacke. Nach den Abfahrten dann die große Kälte im Körper und Sehnsucht nach Anstiegen: da wird einem wenigstens warm. Am wärmsten ist es dann auch auf einem Anstieg über 600 Höhenmeter über Tatzelwurm und Sudelfeldpass geworden. Von dort waren es dann noch 25 km ins Ziel, das wir nach 6h45min inkl. aller Pausen erreichten.

Ein Wort zur berühmten Wendelsteinverpflegung: toll. Auf der 115 km Strecke (es gab noch 50, 165 oder 215 km) gibt es zwei Verpflegungspunkte, wobei der erste relativ spät kommt (um die 50 km). Man sollte also die Flaschen voll und genug Riegel in den Taschen haben. An den Punkten wir man dann aber wirklich verwöhnt. Highlight sind das Rührei am ersten und die Kasspatzen am zweiten Verpflegungspunkt. Dazu gibt es immer Wurst- und Käsesemmeln, mehrere Sorten Kuchen, Joghurts und Bananen. Frucade kommt direkt aus dem Wasserhahn. Ganz besonders wichtig war bei den gestrigen Temperaturen, dass auch heiße Brühe und Tee bereitstanden. Im Ziel gibt es dann bayrisches Volksfest – dieses Jahr bei Dauerregen.

eine wirklich stimmungsvolle veranstaltung am reschensee!! knapp 3000 läufer stehen um 21:15 am start und begeben sich in insgesamt 4 wellen auf die 15,3 km runde rund um den see.

bereits um 21:30 ist es dunkel und wir laufen durch ein spalier von gartenfakeln. die vom veranstalter verteilten stirnlampen werden eigentlich nicht benötigt. die bergaufstrecken sind zusätzlich noch von der feuerwehr illuminiert, sodass nichts passieren kann… ausser:

ausrede 1: ich bin wohl doch nicht nachtaktiv. fast den ganzen tag rumgelungert, und dann soll man mitten in der nacht leistung bringen – geht gar nicht!

ausrede 2: vielleicht war ein teil (das saltimboca) des 4-gänge menüs um 17:30 zu viel für meinen magen – aber wer lässt schon gerne ein leckeres menü sausen….. hab es eh schon um einen gang gekürzt.

ausrede 3: mangelnde höhenanpassung – 1500 m über dem meer ist nicht jedermans sache.

ausrede 4: an die 90 höhenmeter auf dem rückweg konnte ich mich nicht mehr erinnern – fühlten sich auch eher wie 150 an.

ausrede 5: ohne meine sonnenbrille kann ich nicht laufen – mit wars dann doch zu dunkel.

ausrede 6 : vielleicht ist das trainigsregime – alle 14 tage ein wettkampf, dazwischen beine hochlegen und nichtstun zu überdenken – vielleicht – immerhin wollen wir im september ja noch einen marathon schaffen.

ausrede 7: 3000 leute auf einem schmalen radweg sind zuviel

und ja meine frau war schneller als ich – und glaubt mir: ich wurde schon mehrfach daran erinnert. – ja ich gönns dir mein schatz….. aber du musst das nicht im 10 minuten rhythmus erfragen.

ach ja das feuerwerk auf das vom lauf aus zu sehen war hab ich ganz vergessen und die tolle starttüte (stirnlame, riegel, getränke, mütze, wein!) …. aber das hilft auch nicht weiter denn: meine frau war schneller als ich….

siehe : www.reschenseelauf.it

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